« Hilfreich gegen Fußgeruch »
Eindeutig ist das Urteil der Nase: So umwerfend wie das trendige Schuhdesign ist der Fußgeruch – allerdings im wortwörtlichen Sinn. Wer sich gerade das Schmunzeln verkneift, weil er sich ertappt fühlt, freut sich über viele Gleichgesinnte: Rund 40 Prozent der Menschen haben sogenannte Schweißfüße – offiziell und demnach plus Dunkelziffer. Diverse Tipps helfen, das Problem in den Griff zu bekommen, wobei sich atmungsaktive Schuhe über eine Hauptrolle freuen.
Völlig normal: Schweißbildung und Fußgeruch
Wer am Abend möglichst geruchsneutral aus den Schuhen steigen möchte, muss sich für den Aha-Effekt mit unappetitlichen Fakten auseinandersetzen. Fußsohlen sind naturgemäß mit besonders vielen Schweißdrüsen ausgestattet. Mangelt es an Luftzirkulation – beispielsweise beim hektischen Alltagsmarathon im geschlossenen Schuh – ist ein feucht-warmes Klima vorprogrammiert.
So natürlich wie die Schweißbildung ist die Präsenz von Bakterien auf der Haut. Bakterien lieben es, unter solchen Bedingungen den Schweiß zu zersetzen und dabei ein umwerfend riechendes Abfallprodukt zu hinterlassen. Ab einem gewissen Maß an Anstrengung und Belüftungsmangel sind demnach Schweißfüße bei allen Menschen das normale Ergebnis. Manchmal erweisen sich die verantwortlichen Drüsen jedoch als hyperaktiv, wodurch es schnell zu einer beachtlichen Schweißentwicklung und Duftnote kommt.

Das beste Mittel gegen Fußgeruch: Nackte Tatsachen, wann immer es geht!
Wer mit seinen hyperaktiven Drüsen schon einmal in luftdichte Gummistiefel stieg und stundenlang wanderte, weiß zu berichten: Diese Duftwolke ist beim Ausziehen sogar überwältigend, wenn man sich längst an die Schweißfüße gewöhnt hat. Glücklicherweise lehren die Erfahrungen, dass auch der Umkehrschluss zulässig ist: Wenn man konsequent atmungsaktive Schuhe trägt und den Füßen möglichst oft eine intensive Belüftung gönnt, ist das Ergebnis zunehmend geruchsneutral.
Sofern es die Außentemperaturen zulassen, empfehlen sich nackte Tatsachen in weitgehend offen gestalteten Hausschuhen. An kalten Tagen kann man Sportsocken ohne Synthetik ergänzen, wenn man in die luftigen Pantoffeln mit Sandalen-Machart schlüpft – beispielsweise von Ecco.
Damit sind auch die wesentlichen Merkmale der legeren Sommerschuhe im Visier: Das Design beschränkt sich materiell auf das Wesentliche, um dem Fuß beim Laufen genügend Halt zu geben und ist idealerweise auch im Fersenbereich komplett offen. Sowohl innen als auch außen kommt echtes Leder zum Einsatz, das leicht ausgeführt ist und eine flexible Textur hat.
Wenn das Stilbewusstsein für geschlossene Freizeitschuhe im Sommer spricht, sind Kollektionen aus leichtem Leinen oder Canvas empfehlenswert. Vorsicht: Stoffschuhe sind nicht automatisch atmungsaktive Schuhe. Gerade bei günstigen Chargen ist die vermeintliche Baumwolle oft gut getarnter Polyester. Damit sich Schweißfüße in den Textilklassikern wohlfühlen, sollten jedoch nur Naturfasern das Innere und Äußere charakterisieren.
Luftiges Klima dank fortschrittlicher Textiltechnologie in der Freizeit
Wer es sportlich mag und Schweißfüße hat, schlägt gerade die Hände über den Kopf zusammen: Wie soll man zeitgemäße Laufschuhe oder Sneaker in Übergröße finden, wenn synthetische Stoffe unvorteilhaft sind? Diese Panik ist unbegründet, weil innovative Technologie weiterhilft.
Mesh-Material
Grundsätzlich ist hochwertiges Mesh-Material vorteilhaft, wenn man zu Schweißfüßen und Fußgeruch neigt. Für den trendigen Freizeitlook der Damen sind dadurch beispielsweise viele Semler Sneaker wieder im Rennen: Netzartiges Gewebe mit guter Luftdurchlässigkeit dient als Obermaterial, während natürliche Textilfasern und Echtleder die Innenausstattung prägen.
Luftige Innensohle
Gleiches gilt für die Slip-Ons in Übergröße von Skechers aus der Herrenkollektion: Zum luftigen Mesh-Obermaterial gesellt sich die atmungsaktive Air-Cooled Memory Foam-Innensohle, die der Feuchtigkeitsentwicklung im Inneren effektiv entgegenwirkt. Die Trendslipper verstehen sich nicht nur als Slip-Ons, sondern auch als Slip-Ins. Somit gelingt das Anziehen, ohne die Hände ins Spiel zu bringen.
Gore-Tex
Atmungsaktive Schuhe fürs ambitionierte Training entdeckt man beispielsweise bei Nike auch in Übergrößen. Sandwichartig ist etwa beim Downshifter 13 das Mesh-Material konzipiert, damit der Trainingsschuh den Fuß effektiv klimatisiert und Schweißfüße gar nicht erst entstehen. Für den Outdoor-Sport bei durchwachsenem Wetter stellt die Marke Gore-Tex-Schuhe vor – etwa eine Designvariante der beliebten Kollektion InfinityRN. Sie überzeugt mit der optimalen Balance aus Wasserdichte und Belüftung.
Geschaffen für den schicken Auftritt der Schweißfüße: Trendsetter und Klassiker aus Leder
Für die Businesswelt sollten atmungsaktive Schuhe etwas schicker sein – auch dann, wenn man sich dynamisch und trendbewusst im Büro präsentiert. Es bleibt eine sinnvolle Strategie, Kunstleder und seine Pendants zu meiden, was beispielsweise dem sportlich-eleganten Lacoste Sneaker in Schwarz gelingt: Außen bekennt er sich zum echten Glattleder, während drinnen hochwertige Textilfasern den Fuß umschmeicheln. Exklusive Lederschuhe, die von der Außengestaltung über die Innenausstattung bis zur Laufsohle dem Naturmaterial treu bleiben, wirken dem Fußgeruch ebenfalls gut entgegen. Schweißfüße haben kaum eine Chance.
Durchweg bekennen sich die stilvollen Pumps zum Echtleder, treffen dann aber auf Nylonstrümpfe, die nahezu jeden Fuß auf der Langstrecke zum Schwitzen bringen. Wenn ein anstrengender Arbeitstag bevorsteht, zahlt sich der Griff zum eleganten Slipper doppelt aus: Das flache Design ist deutlich bequemer und die Machart der Lederschuhe erlaubt die Kombination mit klassischen Businessstrümpfen aus Baumwolle, die edel und feinmaschig verarbeitet sind.
Luftiger als gedacht: Trekking-Boots ohne Schweißfüße
Atmungsaktive Schuhe für ambitionierte Naturabenteuer scheinen unmöglich, weil die Füße bei den Eskapaden über Stock und Stein umfassend unterstützt werden müssen. Bei dieser Vermutung wird übersehen, dass Feuchtigkeit zu den Hauptursachen für Blasen gehören.
Renommierte Marken wie Timberland oder Columbia sorgen also aus praktischen Gründen dafür, dass die festere Schuhkonzeption dem ausgewogenen Klima nicht im Weg steht. Nicht nur, weil Schweißfüße stören. Typisch ist für moderne Trekking-Boots ein Fußbett, dessen Materialmix atmungsaktiv, antibakteriell und geruchsabweisend ist. Mit fortschrittlichen Technologien gelingt es zudem, das Äußere und die Fütterung überraschend luftig und leicht zu gestalten – sogar bei wasserabweisenden Winterstiefeln.
Must-haves bei starker Schweißbildung: Fußpflege, Schuhpflege und viele Wechselpaare gegen Schweißfüße
Atmungsaktive Schuhe und Strümpfe aus Naturmaterialien sind eine solide Grundlage, wenn man Fußgeruch vermeiden möchte. Wer Schweißfüße hat, sollte es dabei nicht belassen. Dass die gewissenhafte Fußhygiene mit geeigneten Medizin- und Kosmetikprodukten wie Fußpuder unverzichtbar ist, versteht sich von selbst.
Nach jedem Tragen sollten die Schuhe so positioniert werden, dass die Feuchtigkeit gut entweichen kann. Eventuell legt man die Einlegesohlen daneben, wenn sie sich entnehmen lassen. Wenn man die Schuhe stundenlang aktiv genutzt hat, sollte man ihnen wenigstens einen Ruhetag gönnen. Somit ist starker Fußgeruch ein perfektes Argument für einen üppig gefüllten Schuhschrank.
Bei der regelmäßigen Schuhpflege widmet man sich auch dem Innenleben. Einlegesohlen sollte man mit mildem Seifenwasser nebelfeucht abwischen und bei Bedarf ersetzen. Häufig werden spezielle Einlagen mit Zedernholz oder Aktivkohle empfohlen, wenn man über Schweißfüße klagt. Sie können übrigens ein vorübergehendes Phänomen sein, das beispielsweise durch eine Schwangerschaft oder ungesunde Ernährung verursacht wird.